Menu
Menü
X

März 2023: Das Turmgerüst steht

Fast vier Wochen haben die Gerüstbauer für das Aufstellen des Turmgerüstes benötigt. Die Konstruktion wuchs allmählich von unten nach oben in schwindelerregende Höhe bis zur Turmspitze, dabei musste jedes einzelne Teil nach oben transportiert und eingebaut werden. Jetzt können die Arbeiten am Turm beginnen, der Abbau der alten Schindeln und Holzlamellen und der Ersatz mit neuen Hölzern und Schieferschindeln. Auch das Kreuz auf der Turmspitze wird zu gegebener Zeit abgebaut, nach unten transportiert und überarbeitet.

  • EvKiGi
  • EvKiGi
  • EvKiGi

Febuar 2023: Es geht weiter

Im Februar beginnt der Aufbau des Gerüstes für den Glockenturm. Eine anspruchsvolle Aufgabe, denn dafür benötigt es eine eigene Planung in konstruktiver und statischer Hinsicht. Von der Pfarrgartenseite und der Gemeindehausseite aus wächst das Gerüst in die Höhe, damit später in sicherer Höhe am Glockenturm gearbeitet werden kann.

EvKiGi

Dezember 2022: Die Baustelle ruht

Die Dachdecker haben ihre Arbeit am Dach für dieses Jahr eingestellt. Die alten Schieferschindeln ebenso wie die alte Hozverschalung sind komplett entfernt. Eine neue Verschalung und Dachhaut wurden bereits auf dem Dach montiert. Nun muss erst ein Gerüst um dem Turm aufgebaut werden. Ein Statiker erstellt hierzu zusammen mit der Gerüstbaufirma eine Konstruktion. In der Zwischenzeit baut die Zimmermannsfirma neue Gauben als Ersatz für die alten verwitterten, die vor der Neueindeckung eingebaut werden müssen. Bis diese Aufgaben erledigt sind, pausiert die Dachdeckerfirma. Das passt gut, denn am 3. Advent findet der Weihnachtsmarkt am Altrheinufer, am und im Gemeindehaus statt. Dazu braucht es Platz. Die Bauzäune werden dafür zusammengerückt.

Anfang nächsten Jahres geht es weiter mit der Dachsanierung.

 

 

November 2022: Das Hauptdach ist komplett abgedeckt

Inzwischen haben die Dachdecker das gesamte Hauptdach abgedeckt und neu verschalt. Für die Arbeiten am Turm muss das Gerüst noch erweitert werden. Die neuen Schieferschindeln sind eingetroffen und werden bald verlegt. Bei einem näheren Blick auf die verwitterten kleinen Gauben aus Holz erkennt man, wie weit die Verwitterung des Holzes durch Wind und Wetter auf dem Dach bereits fortgeschritten war. Sie müssen aus Holz neu aufgebaut werden.

  • EvKiGi
  • EvKiGi
  • EvKiGi
  • EvKiGi

Oktober 2022: Die Dachdecker kommen gut voran mit ihrer Arbeit

Inzwischen haben die Dachdecker auf einer Dachseite bereits den größten Teil der alten Schiefereindeckung und Holzverschalung entfernt. Bei dieser Arbeit gehen sie abschnittweise vor. Der Dachstuhl unserer Kirche ist eine ganz spezielle Konstruktion aus Stahl, die gleichzeitig das Dach trägt und an der auch die Gewölbedecke mit unzähligen Drähten angehängt ist. Damit es hier nicht zu ungleichen Belastungen und Bewegungen kommt, kann das Dach nicht auf einmal abgedeckt und verschalt werden, sondern nur in Abschnitten schrittweise. Auf keinen Fall darf es zu Bewegungen und Schwingungen an der Gewölbedecke aus Gips kommen. Das könnte zu Schäden an der Decke führen.

Bald wird die Fachfirma für die Holzarbeiten kommen und die Gauben und den Turm vermessen. Jede Gaube ist einzigartig und unterschiedlich in ihren Abmessungen, das muss berücksichtigt werden.

  • EvKiGi
  • EvKiGi
  • EvKiGi
  • EvKiGi

Oktober 2022: Die Dachdecker beginnen mit der Arbeit

Anfang Oktober ist die Dachdeckerfirma vor Ort und beginnt mit den Arbeiten. Die alten Schieferschindeln und die darunter liegenden alten Holzbretter werden entfernt. Eine neue Verschalung und Dachhaut zur Abdichtung werden aufgebracht. Im Moment spielt das Wetter sehr gut mit und die Arbeiten gehen voran.

Unsere Kirche ist während der Bauphase unter der Woche nicht geöffnet, aber am Wochenende kann die Kirche wie gewohnt betreten werden.

  • EvKiGi
  • EvKiGi
  • EvKiGi

September 2022: Die Kirche ist fast vollständig eingerüstet

Die Gerüstbauer haben unsere Kirche von allen Seiten her mit einem Gerüst versehen. Nur der Glockenturm benötigt noch eine eigene Konstruktion. Dafür muss eine eigene Statik erstellt werden. Ein feinmaschiges Netz hüllt das gesamte Gerüst von außen ein, damit möglichst nichts unkontrolliert vom Dach fällt. Auch im Inneren wurde mit einem Netz die Decke abgehängt, um eventuell herabfallende Kleinteile auffangen zu können.

Die Dachdecker können nun mit ihrer Arbeit beginnen.

  • EvKiGi
  • EvKiGi
  • EvKiGi

September 2022: Der Anfang ist gemacht!

Anfang September wurde ein Bauzaun errichtet. Das abgegrenzte Areal dient zur Lagerung von Material und Werkzeug. Die Gerüstbaufirma hat die ersten Gerüstbauteile angeliefert und mit dem Aufbau begonnen. Die Zugänge zur Kirche und zum Gemeindehaus sind weiterhin möglich. Allerdings ist die Kirche mit Beginn der Dachdeckerarbeiten während der Woche nicht mehr für den Publikumsverkehr geöffnet, nur noch für die Mitarbeitenden der Firmen.

Die Orgel wurde bereits mit einer Schutzhülle versehen, um Schäden zu vermeiden. Von jetzt an wird der Gottesdienst mit unserem E-Piano begleitet. Ein Schutznetz wird demnächst unter das Dachgewölbe gespannt. Draußen auf dem Gemeindehausvorplatz wird das große Denkmal auch noch eingerüstet, um die Figur vor eventuell herabfallenden Teilen zu schützen.

Der Aufbau des Gerüstes bis zur Turmspitze ist eine spannende Sache, ein Spaziergang zur Baustelle in nächster Zeit lohnt sich bestimmt.

 

 

  • EvKiGi
  • EvKiGi
  • EvKiGi
  • EvKiGi
  • EvKiGi

Die Kirchenglocken werden mit Beginn der Bauarbeiten abgeschaltet

Aus Sicherheitsgründen müssen die Kirchenglocken abgeschaltet werden. Sobald nun im Spetember mit dem Aufstellen des Gerüstes begonnen wird, müssen die Kirchenglocken unter der Woche stumm bleiben. Das Geläut ist ein Sicherheitsrisiko für die Menschen, die am und auf dem Dach arbeiten. In unserem Kirchturm hängen vier Glocken, die einzeln oder in verschiedenen Kombinationen miteinander geläutet werden. Sie läuten zu festen Zeiten und an den Tagen, an denen eine Trauerfeier für eines unserer Gemeindemitglied stattfindet. Manchmal werden die Glocken auch zu besonderen Anlässen geläutet wie zum Beispiel das Friedensgeläut für die Ukraine.Bei jedem Läuten der Glocken wird der Kirchturm in Schwingung versetzt. Das Geläut ist in direkter Nähe ohrenbetäubend laut. Deshalb wird es nun abgeschaltet und für einige Monate können wir die Kirchenglocken nur noch samstags und sonntags hören.

Die Kirchendachsanierung startet Ende August!

Jetzt geht es los - nach langer Planungszeit. Alle Genehmigungen sind da und Ende August beginnt der Aufbau des Gerüstes rund um die Kirche. Der Gemeindehausvorplatz wird über die Sanierungszeit zu einem großen Teil für die Lagerung von Material und Maschinen eingerichtet. Der Gerüstaufbau wird einige Zeit in Anspruch nehmen, schließlich muss das Gerüst für die Zimmermanns- und Dacharbeiten bis hoch zur Turmspitze reichen.

Während der Sanierungszeit bleibt die Kirche aus Sicherheitsgründen unter der Woche geschlossen. Es ist zwar sehr unwahrscheinlich, aber dennoch besteht ein Restrisiko, dass bei den Arbeiten am Dach etwas durch die Decke in den Innenraum fallen könnte. Aus diesem Grund wird unsere Orgel auch Mitte September komplett mit einer schützenden Hülle eingerüstet und kann bei den Gottesdiensten bis zum Ende der mehrmonatigen Arbeiten nicht mehr bespielt werden. Musik wird es trotzdem in den Gottesdiensten geben. Katharina Schmidt und Armin Rauch werden unser E-Piano für die musikalische Begleitung nutzen.

Weitere Informationen und Fotos folgen bald ...

Unser Kirchendach wird saniert

Auf dieser Seite unserer Homepage werden wir über die Sanierung unseres Kirchendaches berichten. In diesem Jahr soll sie beginnen, die lang geplante Maßnahme, um unser über die Jahre schadhaft gewordenes Dach wieder herzurichten. In den kommenden Monaten informieren wir hier über die Arbeiten, veröffentlichen aktuelle Fotos von der Baustelle und zeigen den Fortschritt der Sanierung.

Diese Baumaßnahme wird der Kirchengemeinde finanziell sehr viel abverlangen, auch wenn die Landeskirche den größten Teil der Kosten trägt. Unsere Stiftung unterstützt die Baumaßnahme mit einem großen Anteil, aber dennoch fehlt uns ein beträchtlicher Teil für die Finanzierung. Einige Aktionen sind bereits geplant, um weitere Gelder zu erhalten. Auch darüber werden wir berichten. Erst kürzlich erbrachte ein Benefizkonzert der Ginsheimer Kantorei 525,- € zu Gunsten des Kirchendaches.

Geschichte der evangelischen Kirche in Ginsheim

Hans-Benno Hauf berichtet über die lange Geschichte unserer Kiche:

Im Jahr 1283 wird in Ginsheim am Altrheinufer an der Stelle der jetzigen Kirche ein kleines Gotteshaus errichtet und ein Jahr später die Pfarrei gegründet. Wegen der größer gewordenen Gemeinde, aber auch wegen der Baufälligkeit wird die alte Kirche 1744 abgerissen. Nach Plänen des Oberramstädter Pfarrers und Baumeisters Johann Conrad Lichtenberg entsteht eine neue Kirche für 350 Gemeindeglieder, mit einem großen Volksfest am letzten Sonntag im August 1746 eingeweiht. In ihr erklingt eine Barockorgel. Die hufeisenförmige Empore mit aufgemalten Bildern der Apostel ist für die Männer, das Kirchenschiff für Frauen und Kinder reserviert.

Bei der ersten Innenraumrenovierung 1857 werden die Malereien an der Empore nach dem Zeitgeist mit Bleiweiß überstrichen, die Kirche büßt einen Großteil ihrer Schönheit ein, die 1926 bei einer umfassenden Restaurierung wiederhergestellt werden kann. 1899 erhält der Kirchturm auf Kosten der bürgerlichen Gemeinde eine viertelstündlich schlagende Turmuhr mit vier weithin sichtbaren Zifferblättern. Vor Abgabe der Glocken für militärische Zwecke im Kriegsjahr 1917 tauschten die listigen Ginsheimer die 1662 gegossene Glocke[1] mit der kleinen Schulglocke und retten diese vor dem Einschmelzen. Zur Wiedereinweihung der renovierten Kirche stiftet 1927 Reichspräsident Hindenburg der Gemeinde eine eigenhändig unterschriebene Altarbibel, erstmals erklingt eine neue Orgel der Gebrüder Link aus Giengen an der Brenz.

In der Nacht vom 24. auf 25. April 1944 brennt die Kirche nach einem Luftangriff bis auf die Grundmauern nieder. Im Januar 1946 beauftragt der Kirchenvorstand den Wiesbadener Architekten Ernst Benner mit der Planung zum Wiederaufbau. Die neue Dachkonstruktion liefert im August 1947 das MAN-Werk Gustavsburg, Zimmermeister Faller aus Ginsheim und die Firma Gutbrod aus Gustavsburg belegen 1948 das Dach mit Holz und Pappe, bis die Währungsreform die Bauarbeiten unterbricht.   Im Oktober 1952 ziehen die Mainzer Firma Klingelschmitt und die Ginsheimer Fritz und Justus Rauch eine Rabitzdecke ein, verputzen die Wände und mauern den Kamin. Unmittelbar danach folgt der Einbau der Heizung.  Am 06.12.1953 weiht Kirchenpräsident Dr. Martin Niemöller die fertiggestellte neue Kirche. 1957 erfolgt der Einbau einer Kemper-Orgel, die einhergehend mit einer Umgestaltung des Altarraumes und der Empore im Jahr 2000 durch eine mit 980 Pfeifen bestückten Oberlinger-Orgel ersetzt wird.


[1] hängt heute noch im Ginsheimer Rathaus

 

 

top